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Es geht voran – und damit ein herzliches Shalom, liebe Lesenden,

nach Tagen des Wartens tut sich nun endlich etwas in meinen Wasserspielen

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Das Bild zeigt links, dass sich Cabomba caroliniana (Karolina-Haarnixe)] und pogestemon erectus erstaunlich gut entwickeln. Zwar werden beide als unempfindliche, schnell wachsende Anfängerpflanzen in den einschlägigen Lexika gelistet, aber ihre feingliedrige Struktur hat mich zunächst zweifeln lassen, ob sie den Transport gut überstehen würden. – Zwischenzeitlich sind jedoch beide gut bewurzelt und schießen buchstäblich ins Kraut. – Mit dem Gärtnern werde ich jedoch noch ein wenig abwarten.

Das rechte Bild belegt die abartige Wachstumsgeschwindigkeit meiner Schwimmpflanzen. Innerhalb kürzester Zeit (der Cube fährt jetzt die vierte Woche ein) hat sich der Froschbiss (limnobium laevigatum) stark vermehrt und bildet nun mit dem Schwimmfarn eine recht dichte Decke auf der Wasseroberfläche. – Was die Sammelfreude des Rabbis dazu angeregt hat ein wenig abzusammeln… zwischenzeitlich tummeln sich einige Wassergefäße auf meiner Fensterbank in die überschüssiger Farn, Froschbiss und Nixkraut wandern.

Ein wenig Sorgen machen mir meine ‚Bodendecker‘ hemanthus micranthemoides, wohl verwandt mit dem Kuba Perlkraut, undglossostigma elantinoides (=Zwergkraut), letztere zeigen gelbliche Verfärbungen an den Blattenden, was lt. flowgrow.de eine Hinweis auf Nitratmangel ist.

Gegensteuern werde ich wohl mit der Zugabe von CO2. Ich bin zwar nicht sicher, ob es im Fall der bodendeckenden Krautsorten etwas bringt, aber nach allem, was ich gelesen habe, dürfte es jedenfalls nicht schaden.

Apropos CO2 nach zahlreichen Empfehlungen werde ich in Kürze auf eine Bio CO2-Düngung umstellen, nachdem ich in einem Online-Versandhaus ein Angebot für ein Starter-Set zum sagenhaften Preis von 7,-€ entdeckt habe.

Ausgehend von meinen Wasserwerten dürfte ich nach dem Onlinerechner von hier, momentan einen Wert von schlappen 4mg/Liter im Wasser haben.

…und da wir gerade bei dem sind, was nach Auskunft der ü60-Generation unserer Jugend fehlt, hier die aktuellen Werte:

Nitrit: 0
Nitrat: unter 0,05
PH: 7,6
GH: 11
KH: 7

Hat jemand eine IDEE, wie dieser PH-Wert zustande kommt? – Aus der Leitung kommen 7,2 und ich habe 5 Erlenzäpfchen zur Regulierung im Wasser…

Für jeden Tipp dankbar,

Shalom

der Rabbi Hiob Schrödinger

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Sei mir gegrüßt, lieber Leser,

nachdem sich meine Zweit- und Arbeitswohnung langsam in ein Zoogeschäft verwandelt, kann ich nun meinen kleinen fortlaufenden Bericht über meine Pfütze beginnen.

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Hier eine kleine Übersicht, über all die kleinen Spielsachen, die sich zwischenzeitlich bei mir anhäufen und darauf warten – im besten Sinne der Neunziger-Jahre-Adventure-PC-Spiele – mit einander benutzt zu werden.

„Hardware“ und Deko
Nano Cube Complete, Fa. Dennerle, 20l – inkl. Filter u. Licht
2 Brocken versteinertes Holz
1 Mangrovenwurzel ca. 20-25cm
1 Kokosnuss, wartet darauf sich in eine brauchbare Garnelenhöhle zu verwandeln

Hier im Forum gekaufte Pflanzen (kommen nächste Woche):
10 Valisneria gigantea 
2 Echinodorus Bleheri
20x Froschbiss
0,5L Nixkraut 
2x Portion Javamoos
1x Portion Nixkraut
1x Portion Glossostigma elatinoides
1x Portion Hemianthus micranthemoides
2x Mooskugel (nicht näher bestimmt, da im Baumarkt gekauft und momentan am wässern)

1 Efeutute, eigentlich eine lianenartige Landpflanze, die aber, so habe ich gelesen, einen hervorragenden Nitratfilter abgeben soll, wenn man ihre Wurzeln (und nur die) in das Aquarienwasser hängen lässt.

Bisher vorhandenes „Chemie“-Zeugs:
Tagesdünger, Fa. Dennerle (aus Komplett-Paket)
Wasseraufbereiter (aus Komplett-Paket)
Vitalstoffe für Garnelen(aus Komplett-Paket)
Tetra Safe Start – Filterbakterien (an die ich nicht so wirklich glaube)

Garnelenbesatz:
Noch keine genaue Planung, da ich ja noch etliche Wochen einfahren muss, vermutlich aber zeugungsfreudige, robuste Anfängergarnelen.

Wasserwerte vor Ort*
pH-Wert 7,24
Natrium 8,4
Gesamthärte °dH 16,37
Säurekapazität bis pH=4.3 mmol/l4,98
Basekapazität bis pH=8.2 mmol/l 0,66
Calcitlöse(-abscheide)vermögen mg/l 7,21
freie Kohlensäure mg/l 29,0
Sauerstoff mg/l 8,3
Calcium mg/l 108,50
Magnesium mg/l 5,20
Kalium mg/l 0,75

*Ich hoffe, ich habe die relevanten Werte erwischt, ansonsten einfach nachfragen.

In diesem Sinne freue ich mich schon auf das Eintreffen der Pflanzen und wünsche mit einem herzlichen Gruß eine angenehme Zeit.

Ein fröhliches Shalom,

Ihr Rabbi

Lieber Leser,

an dieser Stelle möchte ich Sie unter meinem Motto „Schlechte Laune – gratis“ auf einen Artikel des Spiegels hinweisen, der mich sehr gefreut hat. „Gefreut“ hat er mich aus dem Grund, als dass ich ihn mit großer Erleichterung gelesen habe. Die Botschaft: Die intellektuelle Elite in unserem Land verarmt nicht!

Aber lesen Sie selbst:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/doktoranden-studie-wie-es-bei-promotion-zugeht-a-849179.html

Doch geht es jungen Forschern wirklich so schlecht oder beklagen sie sich einfach mehr als andere?

Diese schwere Frage zu lösen, haben sich „die Autoren Stefan Hornbostel und sein Team vom Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ)“ angeschickt zu lösen. Und ihre Ergebnisse sind – ich habe es vorweg genommen – ein Grund zur Freude.

Darum greifen Geisteswissenschaftler mehr als andere Doktoranden auf Ersparnisse zurück oder erhalten finanzielle Unterstützung von ihren Eltern. 15 bis 20 Prozent verdienen monatlich weniger als 826 Euro und liegen damit unter der Armutsgrenze. Nur etwa einer von fünf Geisteswissenschaftlern gibt an, mehr als 1400 Euro im Monat zur Verfügung zu haben.

Rufen wir uns für einen Moment ins Gedächtnis wer (oder was?) ein Doktorand eigentlich ist:

  • Eine Person, die ihr wissenschaftliches Hochschulstudium (i.A. 4-6 Jahre) überdurchschnittlich gut abgeschlossen hat.
  • Eine Person, der aufgrund ihrer erbrachten Leistungen zugetraut wird einen wertvollen Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung eines bestimmten Bereichs zu leisten.
  • Eine Person, die in diesem Bereich eine umfangreiche Forschungsarbeit (Dissertation/Doktorarbeit) verfasst.
  • Eine Person, die aufgrund ihrer bisherigen Leistungen befähigt ist an einer Universität oder einer anderen Form der Hochschule zu lehren.
  • Eine Person, die an wissenschaftlichen Fachtagungen, Symposien teilnimmt, um die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen.

…15 bis 20 Prozent verdienen monatlich weniger als 826 Euro…

Man kann sich gar nicht vorstellen, mit welcher Erleichterung ich festgestellt habe, dass lediglich „15 bis 20 Prozent“ der oben beschriebenen Geisteswissenschaftler unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Konkret gesprochen heißt das: Entschiede sich dieses Fünftel auf seine Forschungsarbeit zu verzichten und statt dessen einfach GAR NICHTS zu tun, lebte es unter augenscheinlich besseren Bedingungen als bisher.

Aber lassen wir dieses vernachlässigbare, knappe Fünftel hinter uns, denn schließlich kann unser schönes Land sicherlich auf ein Fünftel seiner intellektuellen Neuerkenntnisse aus Promotionsarbeiten verzichten – seien wir ehrlich. – Wenden wir uns stattdessen lieber den Großkapitalisten unter den promovierenden der Geisteswissenschaften zu, nämlich jenen die unsere Statistik so wunderbar ausgleichen:

Nur etwa einer von fünf Geisteswissenschaftlern gibt an, mehr als 1400 Euro im Monat zur Verfügung zu haben.

Erstaunlich ist an dieser Stelle das Partikelchen „nur“, dabei müsste sich das Gros der angehenden Doktoren der Geisteswissenschaften glücklich schätzen, dass es einige im Kollegenkreis gibt, die MEHR als die phänomenale Summe von 1400,-€ monatlich auf ihrem Konto vorfindet. Und während das vernachlässigbare Fünftel der u826€-Forscher gierig sabbernd auf jene Großverdiener schielt, werfen wir einen Blick auf eine Gehaltstabelle, um die kryptische Aussage „zur Verfügung haben“ (Nettolohn?, nach Abzug der Lebenserhaltungskosten? Nach Abzug der Kosten für aktuelle Forschungsliteratur, Reisen zu Tagungen, etc?) einmal zu vergleichen.

Nicht schlecht, sollte man denken, denn so ein Doktorand(Alter ca. 26 Jahre, Ausbildungszeit ca. 5 Jahre, überdurchschnittlicher Hochschulabschluss mit akad. Grad) bekommt schließlich rund 250,-€ mehr als ein Einzelhandelskaufmann im Bereich Lederwaren beim Berufseinstieg (Alter: ca. 21 Jahre, Ausbildungszeit: 3 Jahre). Unerwähnt lässt der Artikel dabei jedoch, welchen Tätigkeiten die Promovierenden bei diesem Gehalt nachgehen und ob diese in Zusammenhang mit ihrem Forschungsfeld stehen…

Die Autoren schlussfolgern: Das „Horrorbild von Doktoranden, die arm und ausgebeutet ihrer Promotion nachgehen“, habe wenig mit der Realität zu tun. Im Durchschnitt erhalte die Mehrheit der Doktoranden vergleichbare Gehälter wie andere Hochschulabsolventen. Nichtsdestotrotz müsse man aber die sehr unterschiedlich ausgeprägten Einzelschicksale beachten.

Nach dieser Aussage bleibt uns nur eine Botschaft: Liebe Doktoranden, liebe 15-20%-Einzelschicksale, hören Sie gefälligst auf zu jammern und sich „mehr zu beklagen als andere“. Und bitte, denken Sie immer daran: Das bestverdienenste Fünftel unter Ihnen hat immer noch mehr Geld zur Verfügung als ein einundzwanzigjähriger Einzelhandelskaufmann im Bereich Lederwaren bei seinem Berufseinstieg.

Wie immer mit den herzlichsten Grüßen bin ich oder bin ich nicht

Ihr Hiob

Blog-Eröffnung

An dieser Stelle dürfen Sie sich einen fantasievollen und geistreichen Beitrag vorstellen.

Von meiner Seite aus heißt das:

Tag

Diesen Blog erreichen Sie unter

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Da Sie sich aber unzweifelhaft bereits hier befinden, ist dieser schöne Hinweis reichlich zwecklos.

Dieses Produkt kann Spuren von Eigelb und Nüssen enthalten.

Grüße

Rabbi Hiob Schrödinger